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Was ist Ayurveda?

Ayurveda ist die Kunst des guten Lebens und sanften Heilens. Der Name besteht aus den zwei Sanskrit Begriffen "ayus" für "Leben" und "veda" für "Wissen" oder Wissenschaft. Wird dieses theoretische Wissen, Teil unseres alltäglichen Lebens, so reift es zu einer Kunst, und Ayurveda soll sich zu einem integralen Bestandteil unseres Lebens entwickeln und wird uns folglich in allen Lebenslagen führen und uns , in dem wir es befolgen, mit der höchstmöglichen Lebensqualität versorgen Ayurveda wurde nie als Geheimwissen oder in verschlüsselter Sprache niedergeschrieben. Es war zum Nutzen aller Lebewesen gedacht.

 Weshalb sollte es also geheim gehalten werden?

Nur in der jüngsten Geschichte. als fremde Invasoren wiederholt versuchten, ihr eigenen Kulturen den Einwohnern des indischen Subkontinents aufzuzwingen, verschwanden Ayurveda und andere vedische Praktiken in den Untergrund. Aber seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, kam es zu einem Wiederaufleben dieser antiken Wissenschaft vom Leben, welches sich Hand in Hand mit dem nationalen Bewusstsein und dem Kampf um Unabhängigkeit entwickelte. Seine undogmatische Philosophie enthält sowohl Elemente des Theismus, als auch der Materialismus und wurzelt in den alten vor-vedischen, matriarchalen Lehren des Tantra, im Schamanismus und in den sechs vedischen Denksystemen von: Shankya, Nyaya, Vasheshika, Mimamsa, Yoga und Vedanta. Deshalb nenne ich Ayurveda hier als die Mutter der Medizin. Diese Anpassungsfähigkeit verhalf ihm dazu, Teil der chinesischen, persischen, tibetischen, griechischen und arabischen Kultur zu werden.

Die Medizin wird nicht als exakte Wissenschaft betrachtet. Caraka, der Auto der berühmten 3500 Jahr alten Abhandlung über innere Medizin, war sich dieser Tatsache sehr wohl bewusst, und er ermutigte die Ärzte, Wissen aus alten Quellen zu erwerben, da Ayurveda keine Grenzen kennt. Zudem forderte er dazu auf , dass man sich bemühen sollte, sogar die die Wahrheit des eigenen Feindes zu akzeptieren. Ferner sagte er, dass die ganze Welt aus Lehrmeistern für die Weisen und Feinden für die Dummköpfe bestehe. Alles, was förderlich ist für die Erhaltung von Gesundheit, Langlebigkeit, Ehre und Auszeichnung, sollte angenommen, verstanden und genutzt werden. (1)

Diese Aussagen sind ein deutlicher Beweis für die nicht-sektiererische Natur des Ayurveda und dass es zu kiener bestimmten Rasse, Zeitepoche, Kultur oder Religion gehört. Es verdient Anerkennung für seinen univrsellen und wissenschaftlichen Charakter zum Wohl aller.

Die einfache, wie auch komplexe These des Ayurveda basiert auf der Tatsache, dass alles in der Natur, einschließlich uns, aus den denselben Bausteinen besteht, den Proto-Elementen. Zu viel oder zu wenig dieser Substanzen kann das natürliche Gleichgewicht unseres Organismus zerstören und zu Krankheit oder Zerfall führen. Die allgemeine Regel lautet, dass eine Gabe von Elementen gegensätzlicher Qualität, als die geschwächten Elemente, die Homöostase oder das gesunde Gleichgewicht wiederherstellen.

Das klingt verblüffend einfach. Tatsächlich ist es ganz leicht, durch das Befolgen dieses Prinzips bei guter Gesundheit zu bleiben. Jedoch verlangen Krankheiten vom Arzt großes Geschick, den genauen Zustand der Elemente zu analysieren und eine Therapie anzuwenden, welche keine unerwünschten Nebenwirkungen erzeugt, Das erklärt, warum Patienten mit derselben Erkrankung nach speziellem Vorgehen behandelt werden müssen., welches von Fall zu Fall verschieden sein kann. Der Rat in diesem Buch besteht aus einem allgemeinen Umriss und praktischen Beispielen - wie etwa in einem Buch für Mathematikstudenten ein paar Formeln gegeben werden. Das heißt nicht, dass diese Formeln für jedes mathematische Problem eine Lösung anbieten. In ähnlicher Weise muss ein guter Arzt sein Können und sein Wissen einsetzen, um ein individuelles Behandlungskonzept zu finden für jeden einzelnen Patienten.

(1) Caraka Samhita,Vimana Sthana 8-14

Im Gegensatz zur modernen Medizin, welche in erster Linie eine Heilwissenschaft ist, dient Ayurveda einer dreifältigen Funktion:

1. Präventiv - ein Konzept zur Gesundheitsvorsorge und persönlicher Hygiene für Jedermann.

2. Psychologisch - eine Lebensphilosophie, welche sich mit essentiellen Aspekten der menschlichen Existenz befasst.

3. Kurativ - eine medizinische Wissenschaft mit gut verständlichem Konzept von Gesundheit und Krankheit 

Das ayurvedische Konzept der Gesundheitsvorsorge besitzt eine einzigartige Bedeutung, indem es Verhaltensregeln anbietet, welche für alle passen. Es wird empfohlen, die emotionalen Dränge wie Wut, Hass, Neid und Leidenschaft zu kontrollieren, aber nicht die körperlichen Bedürfnisse wie Niessen, Urinieren, Defäkieren. Weiterhin gibt es nützliche Richtlinien für eine disziplinierte Lebensführung bezüglich Ernährung, Schlaf, Körperübungen und sexuelle Aktivität, mit speziellen Empfehlungen für die Jahreszeiten. Der Nutzen eines disziplinierten Alltags wird auch von der gegenwärtigen psychologischen Medizin als Vorbeugung gegen Stress und Depression anerkannt.

Laut Ayurveda beginnen Krankheiten oft im Bewusstsein und manifestieren sich später in verschiedenen Körperorganen oder -systemen oder als psychische Störungen. Die Rolle der äusseren Umgebung wird anerkannt bei Beeinträchtigungen, welche durch Infektion oder ein Unfallereignis verursacht werden. Wiederholt wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, die innere Abwehr gemäss der Struktur und Funktion der eigenen Konstitution zu verbessern, um die Gesundheit zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen. Somit besteht eine Parallele zwischen modernen Immunologiekonzepten, speziell der Psychoneuroimmunologie und Ayurveda.

Als Medizinwissenschaft basiert Ayurveda auf einer bis ins Detail durchdachten Theorie und auf umfangreicher klinischer Praxis seit Anbeginn. Das ist ein sehr einzigartiges Merkmal. Deshalb sollte Aurveda nicht als „Erfahrungsmedizin“ (empirische oder traditionelle Medizin) bezeichnet werden.

Sie betont auch, dass das Wohlbefinden des einzelnen Menschen nicht nur von der Erhaltung der körperlichen Gesundheit und dem Frei sein von Krankheit abhängt, sondern die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung mentaler, spiritueller und sozialer Harmonie einschließt.

Durch philosophische Kontemplation und Befolgen einer Tagesroutine mit Rücksicht auf die Psychohygiene soll jedes Individuum Verantwortung übernehmen können für seine eigene Körper-Geist-Seele-Gesundheit. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die eigene Konstitution anzuerkennen, welche auf der Vertretung der Dosha beruht und bestimmte individuelle Eigen-schaften mit sich bringt, nicht allein inbezug auf die psychosomatische Struktut, sondern auch im Hinblick auf Krankheitsanfälligkeit. Folglich spielt das Verstehen der eigenen Konstitution eine wichtige Rolle in der Präventivmedizin. Es bildet einen sehr bedeutenden Aspekt in der Gesellschaftserziehung und bringt das Konzept der Medizin näher zum Volk.